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Vom Feuerwehrspielmannszug zum
Schalmeienzug
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Angeregt von den Klängen der Spielmannzüge -und vermutlich
auch vom reichhaltigen Getränkeangebot- kamen einige wackere Mannen auf dem Nachhauseweg vom 90.
Jubiläum der Huchenfelder Feuerwehr auf die Idee, auch in Würm einen Spielmannszug zu
gründen. Unter ihnen Rudi Bauer, Ewald Deissler, Siegfried Fix, Hubert Gölz,
Sebastian Hütter, Hugo Oelschläger, Werner Schmid und Hans Stemmer. Dies war am 06. Juli 1958 und
schon bald zeigte sich, dass es sich hierbei um keine „Schnapsidee“ handelte. Denn auch bei
der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Würm stieß man mit dieser Anregung auf offene Ohren
und erfuhr entsprechende Unterstützung. |
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Ein Auszug aus der Pforzheimer Zeitung belegt den ersten
öffentlichen Hans Wolfinger bewies immer wieder ein feines
Fingerspitzen-gefühl beim Aussuchen neuer Musikstücke. Er lehrte uns Märsche wie „Preußens Gloria“ oder den „Armee
Marsch“. Wir waren auch frühzeitig in der Lage, moderne Stimmungs-lieder oder
Folklore zu spielen. Nicht zuletzt diesem Aspekt ist es zu verdanken, dass wir durch Gewinnung
zahlreicher Jugendlicher den Spielmannszug auf 32 Mann verstärken konnten. Zwischenzeitlich spielten auch die ersten Mädchen im Spielmannszug mit. Mit der Eingliederung der Gemeinde Würm in die Stadt Pforzheim zum 01.09.1971, verbunden mit dem Übergang der Freiwilligen Feuerwehr in die Gesamtwehr der Stadt wurde aber dies mitunter zum Problem und führte -neben anderen Ursachen- zur freundschaftlichen Trennung zwischen Spielmannszug und Feuerwehr im Jahre 1972. Der Spielmannszug Leutrum-Garde war nun ein eigenständiger Verein. Sämtliche Trachten und Instrumente wurden seitens der Feuerwehr kostenfrei überlassen. Unter der Vorstandschaft von Sigfried Bähr und Werner Schmid kamen in den Jahren 1974 – 1976 die Überlegungen auf, die musikalische Ausrichtung der LG zu erweitern. Aus verschiedenen Quellen wurde uns von schwungvoll klingen-den Spielmannszügen berichtet, die mit Signalhörnern, sogenannten Schalmeien, spielen. Andere wusste wiederum wo und wie man diese Instrumente kostengünstig erwerben konnte und so fügte sich eins zum anderen. Im September 1976 war es dann schließlich soweit: Die ersten Schalmeien trafen ein und auch hier musste wieder ein Teil der Kosten von den Aktiven selbst getragen werden. |
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Da die Instrumente in unserer Region völlig unbekannt waren, galt es einen Mann zu finden, der die Ausbildung an den
Unser erstes Stück war „ Riverside“, welches von Keller/Stuhr gemeinsam eingeübt wurde. 1977 dann die ersten Auftritte mit Schalmeien, aber auch weiterhin mit Pfeifen und Hörnern. Das Repertoire wuchs innerhalb eines Jahres auf 14 Musikstücke an und nach dem 20jährigen Jubiläum entschloss man sich schließlich doch, die Pfeifen und Hörner an den berühmten „Nagel“ zu hängen. Fortan war die LG noch mehr gefragt als früher, was sich vor allem in zahlreichen Auftritten im In – und Ausland
widerspiegelte. |
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Mit dem Bau der Würmtalhalle eröffneten sich für den Stadtteil aber neue Möglichkeiten und die LG versuchte sich am 31.01.1981 mit einer eigenen Faschingsveranstaltung, die ein voller Erfolg wurde. Seither kann man bei der jährlichen Prunk- und Fremdensitzung mehrfach ein „dreifach donnerndes SCHNECK AUF“ von den rd. 400 Gästen verneh-men. Durchs Programm führt bereits seit mehr als 20 Jahren unser langjähriger Vorstand Manfred Ott, auch genannt die „graue Eminenz“. Dies nicht nur aufgrund der sich über die Jahre entwickelten Haarfarbe, sondern auch wegen seines vereinsfördernden Engagements über das Ende seineraktiven Spielmannszeit hinaus. |
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Die LG durch die Vereinsgeschichte geführt: Vorstand: Tambourmajor: Kassier: |
LEUTRUM-LIED 1. Wir sind von der Leutrumgarde Refrain: 2. Trommeln, Pauken und die Pfeifen Refrain: Wir fragen nicht wohin… 3. Sind wir dann in froher Runde Refrain: Wir wollen singen und musizieren Schluß: Unser Leutrumlied … Text : Hans Wolfinger (ca. 1966) |